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Willkommen bei Gerhard Schöne

   

G u t e n T a g !


Früher war ich als Ingenieur bei AEG-Schiffbau > AEG-Telefunken > DASA und schließlich Telefunken System Technik beschäftigt (später EADS und in Kürze Airbus DS), seit 1997 bin ich zeitweise im GEOMATIKUM, 20146 Hamburg, Bundesstraße 55, für die GESELLSCHAFT FÜR GESCHIEBEKUNDE ehrenamtlich tätig.
(siehe auch http://www.geschiebekunde.de
und dort z.B. unter /Bibliothek)

Vielleicht kennen Sie mich auch aus dem Hermann Kroll-Haus in der Wedeler Marsch (jetzt Carl Zeiss Vogelstation), wo ich zwischen 1997 und 2004 Besucher über unsere zahlreichen gefiederten Gäste informiert habe.

Gesellschaft für Geschiebekunde

Ab 1999 bis 2006 war ich zuständig für die Bücherei unserer Gesellschaft in Hamburg. Die Gesellschaft hat europaweit ca. 400 Mitglieder: Forscher, Sammler und Freunde der Paläontologie, Mineralogie und Geologie!

Nähere Einzelheiten über regelmäßige Treffen im Geomatikum und bei anderen lokalen GfG-Sektionen in Norddeutschland auf Anfrage!
Die Bücherei enthält umfangreiche Literatur zur nordeuropäischen Geologie sowie zu Fossilien und Gesteinen, die vom Eis der Gletscher aus dem Norden bis hierher zu uns ""geschoben"" wurden.

Meine private Mail-Adresse lautet: gerhard.schoene@unser-wedel.de

Lesenswerte Literatur zum Thema Geschiebe und der Fakten-verpflichteten Klimaforschung:

Eißmann, L. & Junge, F.W. (2013): Das Mitteldeutsche Seenland ; Vom Wandel einer Landschaft. Der Süden - 240 S., 404 unnum. Abb. (davon 356 Farb-Abb., 20 S/W-Abb., 22 geol. Schnitte und 6 Übersichts-Ktn.), 1 Anh. (Übersicht Geologie), Lit. Verz., 1 Zeit-Taf., Beucha (Sax-Verl.). 28,5 x 25 cm, geb.; ISBN 978-3-86729-100-2

Aus der gleichen und erfolgreichen Reihe, wie das nicht nur in seinen Maßen g r o ß e Werk: Eißmann, L. (2008): Die Erde hat Gedächtnis. 50 Millionen Jahre mitteleuropäischer Erd- und Klimageschichte im Spiegel mitteldeutscher Tagebaue - Beucha (Sax-Verl.).

ist nun ein weiteres Buch des weit über die Grenzen der damaligen DDR hinaus bekannten Geologen und Altmeisters der Branche Lothar EIßMANN erschienen, zusammen mit seinem nicht weniger anerkannten und mit der Thematik bestens vertrauten Kollegen und Geologen einer jüngeren Generation, Frank W. JUNGE.

Wie aus dem Titel des neuen Buchprojektes hervorgeht, wird aus der großen Thematik und dem großen Fundus an Wissen des Erst- und auch des Coautors hier zunächst „nur“ Der Süden beschrieben. Zusammen mit den schon erschienenen Büchern dieser großen Reihe zur Landesgeschichte und Landeskultur entstand bzw. entsteht so etwas wie das fachliche Vermächtnis eines großen Geologen und Naturliebhabers und beim Lesen spürt man direkt den Druck der Verfasser, noch möglichst viel des wertvollen geologischen Vor- und Fachwissens unterzubringen und damit für die Nachwelt zu sichern. Hier hat kein kühlsachlicher Berichterstatter, sondern ein literarisch gebildet und interessierter Forscher und Denker einen einfühlsamen Text verfasst, insbesondere dort, wo es um die „Rupturen“ und „Verwerfungen“ beim Zerstören von Orten und den damit verbundenen Umsiedlungen ganzer Dörfer und Lebensgemeinschaften südlich von Leipzig geht. Die mitmenschliche Betroffenheit kommt nicht von ungefähr, denn der aus dem westlichen Erzgebirge stammende Erstautor hat schon dort sehen und erleben müssen, wie der Natur - und den Menschen - durch den russischen Uranbergbau grausame Wunden zufügt wurden.

EIßMANN wurde schon in jungen Jahren in Leipzig Außenstellenleiter des Geologischen Dienstes und wegen seiner dabei gewonnenen umfangreichen Kenntnisse der dortigen Hydrogeologie sah er schon damals voraus, welch eine riesige Seenlandschaft der Braunkohlentagebau in ferner Zeit hinterlassen würde. Ein solches Buch wollte EISSMANN schon in den 1960er-Jahren schreiben, was ihm damals jedoch verwehrt wurde. Erst die politische Wende im Jahre 1989 hat dazu geführt, dass das Buch nun endlich entstanden ist.

Wenn der Mensch der belebten und unbelebten Natur schon so große Wunden wie bei der „... seit etwa 120 Jahren großflächig umgehenden Braunkohlegewinnung im Tagebau ...“ geschlagen hat, so kann hier mit Dankbarkeit festgestellt werden, dass ein wiedergutmachender, landschaftsplanerisch groß angelegter und durchgeführter Landschaftswandel der Natur vieles zurückgeben kann. Außerdem ist dabei für Mensch und Natur in der südlichen Leipziger Tieflandsbucht, zwischen Harz und Erzgebirgsvorland, inzwischen ein der Mecklenburger Seenplatte vergleichbares, riesiges Seengebiet von jetzt schon 60 km2, später bis 90 km2 Gesamtwasserfläche entstanden. Allein vom Braunkohlentagebau stammen 64 Seen mit Tiefen von 13 bis 63 Metern. Vier zukünftige Seen werden noch folgen. „Das gesamte Wasservolumen der Seen liegt bei 1700 Mio. m3, was der 2,5 fachen Wassermenge der Müritz ...“, dem größten innerdeutschen See entspricht. Hinzu kommen außerdem in dem mit „... Leipzig, Merseburg, Zeitz, Altenburg, Grimma und Wurzen ...“ umschriebenen Raum auch noch „... die weit verstreuten Teiche, Kaolingruben, Steinbruch- und Kiesseen.“

Die jeweiligen Besonderheiten ihrer Lage, Entstehungsgeschichte, Auffüllung und die heutigen touristischen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten sind durch Bild und Text interessant beschrieben und laden zu ausgiebigen Erkundungen ein. Damit beginnt die neue Zeit des Tourismus. Inzwischen nutzen jährlich 500.000 Besucher aus der Region die neuen Angebote der Freizeitgestaltung. Dazu gehört seit der Expo-2000 auch der sehenswerte „Tertiärwald Cospuden“ mit rund 70 lebenden Verwandten der damaligen Flora. Am Markkleeberger See - Störmthaler See wurde, wegen deren unterschiedlichen Wasserspiegelendhöhen, ein aufwändiges, 2013 eingeweihtes Schleusenbauwerk erforderlich, zusammen mit einer Unterführung der Autobahn A 38. Dort lockt den Touristen und Bergbauinteressierten auch ein großer Bergbau-Technik-Park mit imposanten Großgeräten oder - zu gegebenem Anlass einmal - das emotionale Erlebnis einer Trauung in der schwimmenden Kirche „Vineta“, die im Störmthaler See über dem ehemaligen Ort Magdeborn verankert ist. GERHARD SCHÖNE, Wedel bei Hamburg

Eigene Arbeiten zum Thema Geschiebe (glacial erratic boulders):

1. Seit mehr als 12 Jahren, und bis zu seinem viel zu frühen Tod am 02. November 2013 zusammen mit PD Dr. Roger SCHALLREUTER, Greifswald, und dem Diplom-Geologen Werner A. BARTHOLOMÄUS, Hannover, wurde bzw. wird ständig an der Fortführung einer umfassenden Bibliographie der Geschiebe, primär von ganz Nordeuropa, gearbeitet. Inzwischen wurde das Thema auf weltweite Vereisungen und präpleistozäne Vereisungen ausgedehnt und mit einer Bio-Bibliographie der Geschiebeforscher wesentlich erweitert.

Umfang: derzeit ca. 4.600 Seiten Text mit über 40.300 Literaturhinweisen vom 17. Jahrhundert bis 2014, erhältlich als eine Datei im Word- und PDF-Format auf CD-ROM.

Siehe zur Geschichte der Bibliographie den von Roger Schallreuter zuletzt verfassten Artikel!


HINZ-SCHALLREUTER I & SCHALLREUTER R † 2014 [postum] 100 Jahre Geschiebe-Bibliographie [100 Years of Geschiebe (glacial erratics) bibliography] - Archiv für Geschiebekunde 6 (8/16): 521-523, 1027-1028, 3 farb. Abb., Hamburg / Greifswald (Verl. Roger Schallreuter). [Roger Ernst Ludwig SCHALLREUTER, * 23.09.1937 - † 02.11.2013]

Davon erschienen als Druckversionen zuletzt die Teile V bis VIII:

Schöne G 2002 Bibliographie der Geschiebe des pleistozänen Vereisungsgebietes Nordeuropas V - Archiv für Geschiebekunde 3 (5/7): 285-460, Hamburg. ISSN 0936-2967

Schöne G 2005 Bibliographie der Geschiebe des pleistozänen Vereisungsgebietes Nordeuropas VI - Archiv für Geschiebekunde 4 (6/8): 305-512, Greifswald. ISSN 0936-2967

Schöne G 2009 Bibliographie der Geschiebe des pleistozänen Vereisungsgebietes Nordeuropas VII - Archiv für Geschiebekunde 5 (7/11): 445-816, Hamburg / Greifswald. ISSN 0936-2967

SCHÖNE G 2014 Bibliographie der Geschiebe des pleistozänen Vereisungsgebietes Nordeuropas VIII [Bibliography of the Geschiebes of the North European Pleistocene Glaciation VIII] - Archiv für Geschiebekunde 6 (8/16): 524-1026, 1 Abb., 1 Tab., Hamburg/Greifswald, Mai 2014. ISSN 0936-2967.

2. Kleinere geschiebekundliche Veröffentlichungen zu den Fundmöglichkeiten am Schulauer Ufer, siehe unter "Eigene Veröffentlichungen".

3. Eine Word-Datei über den Inhalt der G f G-Bücherei ist erhältlich.

4. eine Datei über den Buchnachlass des Eiszeitforschers Dr. Kurt HUCKE (im Archiv für Geschiebekunde im Geologisch-Paläontologischen Institut der Universität Hamburg).

Schützen Sie auch die unbelebten Zeugen der Natur!

Übrigens, mit dem Beitritt zur gemeinnützigen Gesellschaft für Geschiebekunde leisten Sie nicht nur einen Beitrag zum Schutz auch der unbelebten Natur (Geotope, Findlinge, Findlingsgärten), sondern erhalten zusätzlich 4 x jährlich interessante Informationen, Fachartikel, Sammlerberichte u. v. a. m.

Schon Johann Rist hat sich über die Zerstörung eines großen Findlings beschwert:


RIST J 1976 (posthum) Sämtliche Werke. Hrsg. von Eberhard Mannack Bd. 6, Berlin / New York (de Gruyter). [Nachdruck eines Auszugs in: DÜRKOB C 2000 Wedel Eine Stadtgeschichte - 280 S., 185 Abb., Pinneberg (A. Beig). ("... ein überaus grosser Stein / fast wie ein kleines Hauß ..." S. 16)]

Hier nur zwei weitere Beispiele aus der Literatur:

OBERKIRCH K 1933 Schutz der Findlinge und Quarzite. - Naturschutz 14 (4): 67-71, Neudamm.

SCHULZ W 2000 Streifzüge durch die Geologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2. Aufl. - 192 S., 7 Taf. im Anhang, 112 meist farb. Abb., Schwerin (cw-Verlagsgruppe). (Schicksale unserer Findlinge S. 33-45; Sternberger Kuchen S. 46-57; Turritellengestein S. 60; Pectunculus-Sandstein S. 61; Steilufer von Dwasiden S. 100, Stubbenfelde / Ückeritz (Usedom) S. 109; Dalasandstein S. 167; Teufelsstein bei Woldegk S. 173; Rhät-Lias Sandsteingeschiebe S. 175; Blockpackung S. 176, Gedenkstein bei Röbel S.189; Geinitz-Stein S. 190)

Fundmöglichkeiten am hiesigen Schulauer Ufer:


Durch die massiven Veränderungen des Ufers vom Schulauer Fährhaus bis zum Graf Luckner-Altenheim (und wegen der neuen Sandaufspülungen im Jahre 2009) sind direkt dort so gut wie keine Funde mehr möglich. Zu beachten ist aber, dass das "Schulauer Ufer", geologisch gesehen, bis Wittenbergen reicht. Unterhalb des Oberfeuers von Tinsdal kann man bei Niedrigwasser (besonders bei Nipptide) den Geschiebemergel der Saaleeiszeit betreten. Derzeit ist dieser Bereich jedoch versandet bzw. verschlickt.

Häufig sind die so genannten "Donnerkeile", doch auch einen Haifischzahn kann man (konnte man) mit Glück am Schulauer Ufer finden. Hinzu kommen Fossilien wie Schwämme und Seeigel in Feuersteinerhaltung, ferner Reste von Seesternen, Seelilien u. v. a. m., meist aus der Kreide und dem Unteren Tertiär oder aus dem Ordovizium und Silur.

Das Alter der Fossil-Fundstücke reicht mit dem Skolithos-Sandstein und den darin befindlichen Lebensspuren bis ca. 540 Millionen Jahre zurück.

Ferner können zahlreiche kristalline und sedimentäre Leitgeschiebe gefunden werden, deren Alter sogar bis 1,8 Milliarden Jahre beträgt.

Die verschiedenen, auffällig roten Gesteine von den finnischen Åland-Inseln hat sicher schon jeder gesehen, ohne ihnen Beachtung geschenkt zu haben.

Aktuelle Funde werden regelmäßig in unseren Zeitschriften "Geschiebekunde aktuell" und "Archiv für Geschiebekunde" beschrieben:

JAGT JWM & SCHöNE G 2001 Fundbericht: Zwei Stunden am Schulauer Ufer (Find Report: Two Hours at the Beach of Schulau) - Geschiebekunde aktuell 17 (2/3) (Festschrift 65 Jahre Deutsches Archiv für Geschiebeforschung): 107-110, 1 Taf., Hamburg. (Erläuterung der Fundmöglichkeiten im saalezeitlichen Till bei Niedrigwasser)

SCHöNE G 2000 Geschiebezählung am Schulauer Ufer und Auswertung mittels CirMap 3.0 - Geschiebekunde aktuell 16 (2): 35-41, 5 Abb., 1 Tab., Hamburg. (Einbeziehung kristalliner und sedimentärer Geschiebe vom gesamten Schulauer Ufer)

SCHöNE G 2002 Geschiebezählung am Schulauer Ufer (Teil II) - Der saalezeitliche Till von Tinsdal bis Wedel-Schulau [Indicator Geschiebe (glacial erratic boulders) Counts at Schulauer Ufer (Part II) - The Saalian Till from Tinsdal to Wedel-Schulau] - Geschiebekunde aktuell 18 (4): 113-127, 13 Abb., 2 Tab., 2 Ktn., Hamburg. [historische (Johannes KORN) und aktuelle Geschiebezählungen (det. Gerd LÜTTIG)]

SCHöNE G 2003 Eiszeit-Zeugen vom Schulauer Ufer - Jahrbuch für den Kreis Pinneberg 2004: 195-205, 10 teils farb. Abb., Pinneberg (Kommissionsverl. Brunhild Andreesen). [Kugelschwamm (Porosphaera globularis); Haizähne (u.a. von Carcharias sp.)]

SCHöNE G 2005 Kleine Geschichte der Geschiebeforschung rund um das Schulauer Ufer - Jahrbuch für den Kreis Pinneberg 2006: 203-214, 1 S/W- und 1 Farb-Taf., 1 S/W- und 3 Farb-Abb., Pinneberg (Kommissionsverl. Brunhild Andreesen). [Interglazial vom Schulauer Ufer (aus: HECK 1932); Eiskanter, Flintartefakte; Flintensteine; Crania sp.; Haizähne; Nielsenicrinus agassizi; Aulaxinia sulcifera; Chasmops; Scolecodonten; Leiosphaeren]

SCHöNE G 2009 Das Schulauer Ufer im Wandel der Zeiten ; Der langsame „Untergang“ eines berühmten Fundortes - Heimatkundliches Jahrbuch für den Kreis Pinneberg 2009: 211-218, 7 S/W-Abb., Pinneberg (Kommissionsverl. Brunhild Andreesen). [Geschiebemergel mit Klüftung unterhalb Tinsdal (Foto: Gerd LÜTTIG 2001) Abb. 2; Aulaxinia sulzifera von 18 cm Länge, Fundort: Hamburg-Tinsdal Abb. 3; Protochonetes striatellus, Fundort: Wedel-Schulau Abb. 4; eine Reihe von 12 Findlingen als Beispiel für „angewandtes Geschiebe“ Abb. 6] [besprochen in: Zentralblatt für Geologie und Paläontologie (II) Paläontologie 2010 (1/2): S. 363, Ref. Nr. 503; RIEGRAF (Münster), Stuttgart.]

SCHöNE G 2013 Geotope in und um Wedel - Heimatkundliches Jahrbuch für den Kreis Pinneberg 2014: 209-218, 8 S/W-Abb., Pinneberg (Kommissionsverl. Brunhild Andreesen).

Im Hamburger Abendblatt erschien folgender Artikel:
FISCHER C 2001 Hamburg steht auf Geschiebe - Hamburger Abendblatt 54 (283) vom 4. Dezember 2001 (Beilage Wissen): Seite 2, 3 Abb., Hamburg. (Artikel von Claudia FISCHER in Zusammenarbeit mit Bernhard BRÜGMANN und Gerhard SCHÖNE; Lituites lituus und Semicassis sp. aus der Sammlung BRÜGMANN (Fot.: Sawatzki))

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